wurde 1974 in West-Berlin geboren. Sie studierte von 1996 bis 2000 bei Jürgen Flimm Schauspielregie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Während dieser Zeit zeigte sie erste Regiearbeiten in den Zeisehallen, in den Hamburger Kammerspielen und auf Kampnagel in Hamburg. Seit ihrer vielbeachteten szenischen Adaption von Michel Houellebecqs Roman „Elementarteilchen“ 2000 am Staatsschauspiel Dresden/Theater in der Fabrik (TIF) dramatisierte sie immer wieder Romanstoffe für die Bühne. Neben Elias Canettis „Die Blendung“ 2005 am Grazer Schauspielhaus und Turgenjews „Väter und Söhne“ am Schauspiel Stuttgart entstand so 2007 ihre Inszenierung von Thomas Manns „Zauberberg–Positionen am Abgrund“ am schauspielfrankfurt und 2008 „Doktor Faustus – my love is as a fever“, ebenfalls nach Thomas Mann, in Wien. Für ihre Inszenierung von Peter Handkes „Untertagblues“ am Wiener Burgtheater wurde sie 2005 von der Fachzeitschrift „Theater heute“ zur Nachwuchsregisseurin des Jahres gewählt. Außerdem inszenierte Friederike Heller unter anderem am Thalia Theater Hamburg, am Schauspiel Köln, am Schauspiel Stuttgart und an den Münchner Kammerspielen. Am Staatsschauspiel Dresden wird sie die Spielzeit 2009.2010 eröffnen.