
Presseschau
„Des Teufels General“
von Carl Zuckmayer
„Kosminski inszeniert die Brüchigkeit des schönen Scheins, hofft auf die Mündigkeit des Zuschauers und die Dynamik der Selbstentlarvung. Er denunziert nicht, er karikiert nicht.
Kosminski orientiert sich an konkreten historischen Gegebenheiten und Figuren, drängt allgemeine Schlussfolgerungen nicht auf. Da ist ohnehin jeder gefordert, gerade in den Auseinandersetzungen dieser Februartage. Das Publikum der Premiere reagierte dankbar und mit großer Zustimmung auf die Anregung, und zu hoffen bleibt nur, dass auch künftiges die beschworenen bösen Geister in die Schranken weist.“
Dresdner Neueste Nachrichten
„Kosminskis Inszenierung ist so kraft- wie effektvoll und dabei doch psychologisch fein und glaubhaft gearbeitet. Herausragend Tom Quaas, der seinen zeternden, schimpfenden, zweifelnden und letztlich doch ohnmächtigen Harras vor Energie fast bersten lässt, Philipp Otto als aalglatter Gestapo-Kulturleiter Schmidt-Lausitz und Annika Schilling, die als verwöhnt-arrogantes, blondes Nazi-Nackedei Waltraud von Mohrungen, genannt Pützchen, das darstellerische Glanzlicht des Abends setzte.
Ein Theaterabend, unbedingt zu empfehlen, nicht nur weil kommenden Sonnabend der 13. Februar ist.“
Dresdner Morgenpost
„Tom Quaas spielt kraftvoll, mit Tempo und donnernder Spielfreude. Großer Applaus in Dresden.“
Mannheimer Morgen
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Unartige Jugend
Der Performance-Wettbewerb „unart“ lockte viele Zuschauer ins Kleine Haus und hatte am Ende zwei Sieger
Die Gruppe Overloaded setze sich mit den Themen Internetzeitalter und Medienrealität auseinander. Ebenfalls gesellschaftskritisch gab sich die Performance Schöne Schule, die sich mit Mobbing, Mitläufertum und Markenwahn auseinandersetzte. Der Beitrag Wir sind? drehte sich um Fragen der Indivudalität und des Selbstbewusstseins in der Teenagerzeit. Im Anschluss hatte sich nomilkyway eine „Abrechnung mit Eltern, Medien, Erwachsenwerden, Erziehung, mit uns selbst“ auf die Fahnen geschrieben.
Der Beitrag Die Erde in unseren Händen kam vollkommen ohne Stimmen und Töne aus. Auf hohem Niveau ging es weiter mit dem rasanten Auftritt der Gruppe Wunderkerze, die frei improvisierte und regelrechten Theatersport bot. Der witzige Beitrag Evolution befasste sich mit tierischen Verhaltensweisen, die noch immer im zivilisierten Menschen schlummern. Den Abschluss bildete Sex is mus, eine orgiastische Farb- und Körperschlacht zur Übersexualisierung der Gesellschaft.
Die Jury stand vor einer schwierigen Aufgabe und wählte Wunderkerze und Schöne Schule dazu aus, mit den Gewinnern aus den kooperierenden Partnerstädten gemeinsam auf Tour zu gehen, wobei sie am 23. Februar wieder in Dresden sein werden. Diesen Termin sollte man sich vormerken, denn „unart“ zeigte Jugendliche, die nicht hilflos und lethargisch, sondern dynamisch und kreativ auf Zustände und Umstände reagieren: Sie sind unartig und machen ordentlich Theater!
Dresdner Neueste Nachrichten
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Felix – Restaurant, Lounge & Pausenbar im Schauspielhaus
Sie haben die Wahl: Vom kompletten Menü in 3 Akten über den kleinen Snack und oder einen schnellen Drink in der Pause bis hin zum Glas Wein nach der Vorstellung.
Oliver Schlupp und sein Team begrüßen Sie gerne als ihre Gäste!
zur Gastronomie
Neu im Kleinen Haus:
Piranha Beat Klub!
Die Partyreihe im Kleinen Haus Mitte gibt am 27. 02. ihr Debüt: rock da house in! Ab jetzt einmal im Monat mit messerscharfen DJs, bissigen Cocktails und Ereignissen, die Dresden bewegen.
Einlass ab 21:30 Uhr, Eintritt: 3,00 €
Die Frau wird schönermit jedem Glas BierEin Truck-Stop-Abend
Fabian Gerhardt und Burkhard Niggemeier verbreiten in ihrem Truck-Stop-Abend die frohe Kunde von einer Welt, in der noch Ordnung herrscht.
Ein Abend der großen Emotionen.
10. 02. 2010 um 19:30 Uhr
im Kleinen Haus 3
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Dresdner Reden 2010jeweils um 11:00 Uhr
im Schauspielhaus
07. 02.
Kathrin Schmidt (Schriftstellerin), 21. 02.
Dieter Wedel (Film- und Theaterregisseur), 28. 02.
Peter Kulka (Architekt), 07. 03.
Bernhard Müller (Direktor des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung in Dresden)
In Kooperation mit der Sächsischen Zeitunglesen Sie weiter